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Waving Bodies


Wo hat sich deine Erinnerung in deinem Körper eingeschrieben? Wie sind dein Körper und deine Sprache miteinander verwoben? Kann dein Körper Geschichten erzählen? Und wie kann aus diesen Geschichten Kunst werden?


The Performative Potential

Talk 09.06.21 / 19:00

w/ guest speaker: Olympia Bukkakis

Über den Workshop

Was bedeutet es, für die Bühne zu schreiben oder zur Verlebendigung gedachte Texte zu verfassen? Wie unterscheidet es sich vom Schreiben im üblichen Sinne? Wie stehen Worte auf und verwandeln sich in Taten? Wie entstehen die performativen Elemente meines autobiografischen Schreibens? Die Antworten auf diese Fragen werden in der Praxis im Modul "Das performative Potenzial" recherchiert.

About the workshop

What does it mean to write for the stage or to write texts intended to be brought to life? How is it different from writing in the usual sense? How can words transform into actions? How can the performative elements of my personal story emerge? The answers to these questions will be explored through practice in the "Performative Potential" module.

Atölye Hakkında

Sahne için ya da canlandırılmak üzere yazı yazmak ne anlama gelir? Bilinen anlamda yazı yazmaktan ne gibi farklılıklar taşır? Sözcükler nasıl ayağa kalkar ve aksiyona dönüşür? Otobiyografik yazımın performatif unsurları nasıl ortaya çıkar? ‘Performatif Potansiyel’ modülünde uygulamalı olarak bu soruların cevabı araştırılacak.

Queer Belonging

Talk 16.06.21 / 19:00

w/ guest speaker: Adam Luczak

Über den Workshop

Wie sehr prägt uns unsere Erinnerung? Können Erinnerungen kontrolliert werden? Wie ist die Beziehung zwischen individuellem Gedächtnis und sozialem Gedächtnis und ist Zugehörigkeit möglich, wenn diese beiden nicht übereinstimmen? Welche Rolle spielen Traum und Fantasie bei der Rekonstruktion dieses individuellen Bruches mit der Gesellschaft? Einer der Entdeckungspunkte des Moduls mit dem Titel "Queere Zugehörigkeit" besteht darin, alle diese Fragen erneut schriftlich zu hinterfragen.

About the workshop

How does our memory shape us? Can memories be controlled? What is the relationship between individual and collective memory, and is belonging possible when these two do not coincide? What role do dreams and fantasies play in reconstructing this individual rupture with society? These are questions to be explored through writing in the "Queer Belonging" module.

Atölye Hakkında

Hafızamız bizi ne kadar şekillendirir? Hafızamız kontrol edilebilir mi? Peki bireysel hafızayla toplumsal hafızanın ilişkisi nedir ve bu ikisinin uyuşmadığı durumda aidiyet mümkün müdür? Toplumla olan bu bireysel kırılmanın yeniden inşasında düş ve fantezinin rolü nedir? Tüm bu soruları yazı aracılığıyla tekrar sorgulamak ‘Kuir Aidiyet’ başlıklı modülün keşif noktalarından biri olacak.

Poetry of Everday Life

Talk 23.06.21 / 19:00

w/ guest speaker: Elona Beqiraj

Über den Workshop

Die Beziehung zwischen visuellem Gedächtnis, Bild und Fotografie beim Schreiben wird durch die Konzepte von Studium & Punctum angesprochen, und es werden Schreibarbeiten durchgeführt, die sich auf das poetische Potenzial des Alltags konzentrieren. Ausgehend vom Bild sich dem Schreiben erneut zu nähern bildet Grundlage des Moduls 'Poesie des Alltags'. Die Teilnehmer*innen müssen keine Erfahrung im Verfassen von Gedichten haben.

About the workshop

The relationship between visual memory, image and photography in writing will be addressed through the concepts of Studium & Punctum, and writing that focuses on the poetic potential of everyday life. Re-approaching writing from the image is the basis of the module 'Poetry of Everyday Life'. Participants do not need any previous experience with writing poetry.

Atölye Hakkında

Yazı yazmada görsel hafıza, imge ve fotoğraf ilişkisine Studium&Punctum kavramları üzerinden değinilecek ve gündelik hayatın şiirsellik potansiyeline odaklanan yazı çalışmaları gerçekleştirilecektir. Yazıya bir başlangıç noktası olarak imajlar üzerinden yeniden bakmak ‘Gündeliğin Şiirselliği’ modülünün temelini oluşturuyor. Katılımcıların öncesinde şiir yazma deneyimi olmasına gerek yoktur.

Imagination as Resistance

Talk 30.06.21 / 19:00

w/ guest speaker: Özlem Özgül Dündar

Über den Workshop

Schreiben ist eines der ältesten Mittel des Widerstands, in unserer gemeinsamen Geschichte, gegen die Vergänglichkeit der Zeit. Wo können wir also das Schreiben als Mittel des Widerstands und der Ermächtigung im Einklang mit unserer persönlichen Geschichte positionieren? Wie ist es möglich, unsere eigene Stimme zu finden und von unserer persönlichen Konfrontation zum Universellen zu gelangen? Wie können wir durch Worte ein gemeinsames Empfinden erreichen? Das Modul “Imaginieren als Form des Widerstands” wird diesen Fragen entsprechend gestaltet.

About the workshop

Writing is one of the oldest mediums of resistance within our common history, against the fleeting nature of time. So where can we position writing as a way of resistance and empowerment that aligns with our personal history? How is it possible to find our own voice and move from our personal confrontation towards the collective? How can we achieve common sense through words? The module "Imagination as Resistance" will be shaped around these questions.

Atölye Hakkında

Yazı, ortak tarihimizin başta zamana karşı geliştirilen en eski direniş araçlarından biridir. Peki kişisel tarihimiz doğrultusunda bir direniş ve güçlenme aracı olarak yazıyı nereye konumlandırabiliriz? Bize ait sesi bulmak ve kişisel yüzleşmemizden evrensele uzanmak nasıl mümkün olur? Kelimeler aracılığıyla ortak duyumsama yetisini nasıl elde edebiliriz? Düşün Direnişi modülü bu sorular doğrultusunda şekilleniyor.

Was sind autobiographische Performance-Workshops?


Eigene Identitäten, Emotionen und Biografien reflektieren und szenisch darstellen - darum geht es in unseren autobiographischen Performance-Workshops, die von der Theaterregisseurin İrem Aydın angeboten werden.

Spielerisch schafft sie dabei eine Atmosphäre, die es möglich macht, in eine enge Beziehungen zum eigenen Körper zu treten, diesen neu wahrzunehmen und zu entdecken. Welche Gefühle weckt diese neue Verbindung? Wie ändert sich die eigene Wahrnehmung? Welche Gedanken kommen auf?






Diesen Fragen soll im Workshop gemeinsam nachgegangen werden: Durchs Schreiben, Teilen des Geschriebenes und dem Entwickeln von Darstellungsformen auf der Bühne.




Dabei werden Fragen um Identität, Zugehörigkeit, der eigenen Position in der Gesellschaft ausgehandelt. Es geht um die Auseinandersetzung mit Gemeinschaft, Sehnsüchten, Utopien und Wünschen.

Was prägt mich? Was macht mich aus? Und wofür will ich stehen?


Über İrem

Gemeinsam mit İrem wollen wir im Projekt Waving Bodies diesen Fragen nachgehen und neue Räume für Kreativität schaffen. İrem kennen wir seit der gemeinsamen Leseperformance Türkland, die sie inszeniert hat. 2020 hat sie bei Maviblau das Fellowship Programm des Berliner Senats bekommen und das Projekt Waves entwickelt. Dieses Jahr wurde ihr Projekt Waving Bodies vom Fonds Soziokultur gefördert.

İrem hat Spanische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Istanbul Universität studiert und ihren Master in Theaterarbeit an der Universität Carlos III de Madrid in Spanien gemacht.





Als Regisseurin und Autorin beschäftigt sie sich unter Anderem mit Themen der Migration, Digitalisierung, Körper und Erinnerung. Aktuell lebt und arbeitet sie in Berlin und lässt uns an ihren Erfahrungen teilhaben.


Interesse an einem Workshop? 

Kontaktiert uns gern, auch für individuelle Workshop-Anfragen. Schreibt einfach eine Mail an: irem.aydin@maviblau.com



Waving Cities: Kolumne

Außerdem schreibt Irem monatlich eine Kolumne. In dieser erzählt sie über die Herausforderungen des Ankommens in Berlin, die künstlerische Arbeit in einer ihr neuen Kultur-landschaft und einer ihr noch nicht erschlossenen Sprache. Sie beobachtet die Beziehungen zwischen der alteingesessenen türkeistämmigen Community in Berlin und der neuen Migrationswelle und geht dabei auf die kleinen Momente im Berliner Alltag ein, die die Distanzen zwischen den Ländern kurz aufheben können. Mit einer ordentlichen Portion Humor nimmt sie die Kunstlandschaft, die queere Szene und ihre Erfahrung in der Stadt als Teil der LGBTI* Community mit in ihre Artikel auf.