Wo hat sich deine Erinnerung in deinem Körper eingeschrieben? Wie sind dein Körper und deine Sprache miteinander verwoben? Kann dein Körper Geschichten erzählen? Und wie kann aus diesen Geschichten Kunst werden?  Gemeinsam mit Irem Aydin wollen wir im Projekt Waves diesen Fragen nachgehen und neue Räume für Kreativität schaffen.

Workshops und Events – Waving Bodies

Waving Bodies ist eine Event- und Workshopserie, die von der Theaterregisseurin und Autorin Irem Aydin in Kooperation mit Maviblau entwickelt wurde. Unter dem Namen “Waving Bodies” werden drei Workshops mit unterschiedlichen Themen angeboten, bei den anschließenden Events bekommen die Teilnehmer*innen die Möglichkeit , ihre im Workshop entwickelte Kunst der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

Waving Bodies I: Queerly Writing 

Workshop 28.-29. März
Event: 18. April
Infos hier.

Waving Bodies II: Identity & Migration

Workshop: 6.-7. Juni
Event: 3. Juli

Waving Bodies III: Memory

Workshop: 23.-25. Oktober
Event: 13. November

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Zur Anmeldung einfach eine E-Mail an: irem.aydin@maviblau.com schicken.

 

Zu Irem Aydin

Illustration Eva Feuchter

Irem kennen wir seit der gemeinsamen Leseperformance Türkland, die sie inszeniert hat. Für dieses Jahr hat sie bei Maviblau das Fellowship Programm des Berliner Senats bekommen und das Projekt Waves entwickelt. Irem hat Spanische Sprach- und Literaturwissenschaft an der Istanbul Universität studiert und ihren Master in Theaterarbeit an der Universität Carlos III de Madrid in Spanien gemacht. Als Regisseurin und Autorin beschäftigt sie sich mit Themem der Migration, Digitalisierung und traumatischen Erfahrungen. In Zusammenarbeit mit Maviblau hat sie die erfolgreiche Leseperformance Türkland inszeniert. Aktuell lebt und arbeitet Irem in Berlin und lässt uns an ihren Erfahrungen teilhaben.

Irem hat hier mit COSMO über ihre Erfahrungen erzählt.

Kolumne – Waving Cities

In ihrer monatlichen Kolumne erzählt Irem über die Herausforderungen des Ankommens in Berlin, die künstlerische Arbeit in einer ihr neuen Kulturlandschaft und einer ihr noch nicht erschlossenen Sprache. Sie beobachtet die Beziehungen zwischen der alteingesessenen türkeistämmigen Community in Berlin und der neuen Migrationswelle und geht dabei auf die kleinen Momente im Berliner Alltag ein, die die Distanzen zwischen den Ländern kurz aufheben können. Mit einer ordentlichen Portion Humor nimmt sie die Kunstlandschaft, die queere Szene und ihre Erfahrung in der Stadt als Teil der LGBTI* Community mit in ihre Artikel auf.