Tarlabaşı

Gäbe es eine Farbpalette Tarlabaşıs, so wäre sie wohl pastell- fleckig. Immer irgendwo eine Wäscheleine.  Tarlabaşı ist dekoriert mit Feinripp-Unterhemden! Das derzeit von Gentrifizierung gezeichnete Viertel verlassend und hoch nach Taksim laufend, kann man nur darüber staunen, wie schnell sich in Istanbul von Straße zu Straße die Welten verändern.

Beyoğlu/ Asmalımescit

In den Nebenstraßen der Istiklal trifft man auf verschlafene Ecken gleich der Snoopy-Figur, die hier in mehreren Street-Art Kunstwerken vertreten ist. Beyoğlu/Asmalımescit ist bekannt für zahlreiche aneinander gereihte Cafés, Streetart und Katzen.

Balat

In Balat zeichnet sich ein Istanbul, wie es noch vor 30 Jahren und früher exisitierte, ab. Ebenfalls bekannt ist das Viertel für seine kulturelle Vielfalt. Jahrhunderte alte osmanische Gebäude grenzen an der griechisch orthodoxen Kathedrale und mischen sich mit Bauten der jüdischen Gemeinde. Genau deswegen hat sich hier auch der französische Strassenkünstler JR mit einer – typisch für seinen Stil – Riesenaufnahme eines Bewohners von Balat verewigt.

Fatih

In Fatih mischt sich alles. Hier findet man eine üppige Ansammlung an Attraktionen für Touristen, an Istanbuler Geschichte, Verkaufsständen und nicht zuletzt Menschenmassen.  Farbenprächtige, traditionelle Muster überlappen mit schrillem Kitsch.

Cihangir

Cihangirs freier Vibe verzaubert viele Künstler und Genießer der schönen Dinge und ist wohl einer der kosmopolitischsten Flecken der Stadt. Mit seinen vielen Antiquitäten- und Designer-Läden und Cafés zum Abhängen gibt Cihangir alle Farben des Regenbogens wieder.

Bilder und Text: Maximiliane Wittek