Das boat people projekt, ein Freies Theater aus Göttingen, das seit 2009 schwerpunktmäßig zu Flucht und Migration arbeitet, zeigt am 29. und 30. März 2019 seine neuste deutsch-türkische Produktion Schwesterherz oder Zehra Nasıl öldü im Pavillon Hannover. Die Aufführung findet auf Türkisch und Deutsch statt.

Zehra ist eine Figur aus einer Fernsehserie und Zehra muss sterben. Wie und weshalb, soll Müjgan, die türkische Autorin im deutschen Exil, erfinden. Ihr Schreibauftrag wächst ihr über den Kopf, ihre Ideen verselbstständigen sich und Zehra erscheint mit jedem Tod, der ihr auf den Leib geschrieben wird, lebendiger denn je. Ein Stück über die Verbindung zwischen der Türkei und Deutschland, über Jahrzehnte langwährende Beschreibungen von beiden Seiten. Wer erfindet hier wen, und wohin geht der Weg?

Aufführungen:
Freitag, 29.03.2019, 19:30 Uhr
Samstag, 30.03.2019, 19:30 Uhr

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Karten für die Aufführungen gibt es hier.

 

 

Das boat people projekt agiert seit 2009 als Freies Theater in Göttingen. Neben eigenen Produktionen mit gesellschaftspolitischem Anspruch setzt es sich auch für die Unterstützung und Beratung emigrierter und geflüchteter professioneller Bühnenkünstler*innen ein und bieten ebenso soziokulturelle Projekte für mehr Diversität an.

Produktionsteam Schwesterherz oder Zehra Nasıl öldü:

Uraufführung von Ceylan Ünal
Ensemble: Selin Kavak und Sinem Süle
Regie: Sonja Elena Schroeder
Text: Ceylan Ünal
Bühne: Thomas Rump
Video: Thomas Kirchberg
Regieassistenz: Sheila Hilpert
Ausstattungspraktikum: Philipp Marx
Produktionsleitung: Nina de la Chevallerie

Gefördert von Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stiftung Niedersachsen, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Kulturstiftung Göttingen, Stadt Göttingen/Integrationsrat. In Kooperation mit Heinrich-Böll-Stiftung Leben & Umwelt.