Seit Beginn des Jahres 2000 produzieren deutsche Musiker türkischer und arabischer Herkunft eine neue Art von Musik. Am 29.11.19 präsentiert die SKB musiksoziologische Untersuchungen von Sefa Pala samt einem türkisch-deutschen Sprachtisch von SKB-Mitglied Özgür Oylum.

Sefa Pala visuelle und soziologische Auseinandersetzung mit Arabesk Musik in Deutschland umfasst ein Buch, ein Video und eine Installation. Das Buch beschreibt die Ursprünge des Arabesk in der Türkei in den 1930ern und dessen Export nach Deutschland seit den 1960er Jahren. Arabesk in Deutschland ist eine Ode der Melancholie, des Heimwehs und der Suche nach Identität.  Palas Arbeit setzt sich mit folgenden Fragen auseinander: Wie hat sich Arabesk entwickelt?  Wie wurde es so populär? Wer sind die bekannten Gesichter dieses Genre? Sein Film beeinhaltet Arabesk Musikvideos, Filmausschnitte und Interviews mit der Senem Börekci und Cem Sultan Ungan, Schauspieler und Co-Gründer der  Arabeskgruppe Kirmizi Güller. Palas Installation zeigt zudem Objekte, die mit Arabesk assoziiert werden.



Die Sprach- und Kulturbörse ist eine Einrichtung der TU Berlin, in der Studierende aus aller Welt zusammen arbeiten. Es sind ca. 100 Mitglieder aus mehr als 40 Ländern. Mit ihrer Arbeit wollen sie dazu beitragen, den kulturellen und sprachlichen Austausch in Berlin zu fördern.