In Deutschland wird ein neues Staatstheater gegründet. Vom 22. – 24. November finden die Eröffnungstage des neuen AYŞE X Staatstheaters in München statt. Das Theater möchte den Diskurs um Kunst neu denken und  Fragen nach Diversität und Gender, LGBTQ+ Topics und marginalisierten Themen einen Raum bieten. Das AYŞE X Staatstheater will ein Gegenentwurf sein, aber auch ein Vorschlag für die heutige Realität des Theaters.

Das Programm bietet über mehrere Tage Kunst, Vorträge, Table-Talks, Workshops und Theater von künstlerischen Kollaborateur*innen des AYŞE X-Staatstheaters. Dabei bleibt viel Zeit für Austausch, Gespräche und dem Schmieden neuer Visionen und Ideen!

Das volle Programm gibt es hier.


Initiiert durch Emre Akal (Regisseur und Autor) begann das Projekt als künstlerische Konzeption eines „Staatstheaters der Zukunft“ im Sinne einer künstlerischen Intervention. Eine Community sollte sich bilden, die gängige Strukturen und Muster der gängigen Theatersysteme hinterfragt und weiterdenkt. Es sollte ein Ort der künstlerischen Vielfalt und des künstlerischen Wachstums für alle Beteiligten Theaterschaffenden entstehen. Ein Ort, der im jetzigen Zustand von und mit diversen Künstler*innen und weiteren Mitarbeitenden eine Realität von innen, also aus der Struktur heraus, lebt, die schon längst in unserer Gesellschaft angekommen sein sollte.

Das Vorhaben versteht sich als eine Rückeroberung der Deutungshoheit von Kunst, Fragen nach Diversität und Gender, LGBTQ+ Topics, die über den vertrauten popkulturellen Rahmen hinausgehen, sowie als ein Ort des wahrhaftigen Diskurses für gegenwärtig marginalisierte Themen und Denkweisen. AYŞE X Staatstheater möchte ein Gegenentwurf sein, aber auch ein Vorschlag für unsere heutige Realität des Theaters.