“Ich will ein Astronaut werden, ich möchte Arzt werden und ich Anwalt. Ich möchte ein großes Haus haben mit Bäumen und einem eigenen Bett, nur für mich. Ich hoffe, Allah wird es mir geben – Amen.“

Ich blicke auf den Bürgersteig, wenn ich durch Istanbuls Straßen laufe. Ein Spagat zwischen arm und reich. Die Reichen sitzen mit ihren Drinks auf den Dachgärten, die Armen auf den Stiegen.

Ich blicke nach unten. Kinder. Kinder mit ihren Müttern. Kinder mit Taschentüchern zum Verkauf für einen Lira in der Hand. Kinder, die nach Wasser zum Trinken fragen. Schuhputzkinder. Kinder mit Vätern ohne Bein. Kinder, sitzend im Autosmog. Kinder, die kaum Kinder sein dürfen. Kinderseelen, die den Wunsch haben, auszutreten.

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Ich möchte diese Kinder zeigen, die Tag und Nacht auf Istanbuls Strassen trommeln, ihre Hand ausstrecken, um einige Lira zu bekommen, um ihre Familien zu ernähren, weil sie am Tag mehr Geld machen, als erwachsene Bettler.

“Kommt, kommt, nehmt ein Selpak -Taschentuch!“