Die Ausstellung “Habituation” in der Zilberman Gallery in Berlin zeigt neue Werke des Istanbuler Musikers, Künstlers und Lektors Selçuk Artut.

Selçuk Artuts Ausstellung beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von akustischer Kunst, interaktiver Technologie und künstlicher Intelligenz. Seine Arbeit mit Codes, Algorithmen und metallischen Skulpuren stellt Fragen nach dem Verborgenen und perspektivischer Betrachtung. Inspiriert durch Barry Truaxs Buch “Acoustic Communication” beschäftigen sich die Software Installation und Skulpturen mit dem Aspekt der Habituation (Gewöhnung) und der Verbindung zwischen Gehirn und Geräusch.

Die Ausstellung wird durch einen Katalog mit Texten von Selçuk Artut, Lotte Laub und Siegfried Zielinski begleitet.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 17.1. ab 18 Uhr in der Zilberman Gallery in Berlin statt. Bis zum 2. April sind die Installationen dort zu sehen.

Selçuk Artut lebt und arbeitet in Istanbul. Seine künstlerische Forschung und Produktionen zeigen die theroetischen und praktischen Dimensionen der Beziehung zwischen Mensch und Technologie. Seine Werke wurden beim Dystopie Sound Art Festival (Berlin, 2018), Moving Image NY (New York, 2015), Art13 London (London, 2013), ICA London (London, 2012), Art Hong Kong (Hong Kong, 2011) und der Istanbul Biennale (Istanbul, 2007) gezeigt. Er hat ein Ph.D. in Media and Communications von der European Graduate School in der Schweiz und ist momentan Leiter des Programmes für “Visual Arts and Visual Communication Design” an der  Sabanci Universität in Istanbul.

Foto: Selçuk Artut, “Variable”, 2017, Electronic sculpture; Computer-generated algorithm running on python library, nine Raspberry Pi computers, nine lcd screens, © Zilberman Gallery