Am 9.5.2019 waren wir mit Türkland vom Generalkonsul Michael Reiffenstuel ins Deutsche Generalkonsulat zu dem Event “Kreatives Schaffen in deutsch-türkischen Lebenswelten” geladen. Im Programm standen nicht nur Auszüge aus Türkland, sondern auch ein Teil des Dokumentarfilms “Haymatloz” von Eren Önsöz, in dem es um Exil-Wissenschaftler*innen aus Deutschland in der Türkei während des zweiten Weltkriegs geht. Außerdem präsentierte Kadir “Amigo” Memiş, ehemaliger Resident der Tarabya Kulturakademie in Istanbul, Hintergründe und Beispiele aus “Zeybreak”, einem von ihm entwickelten Tanzstil, der Breakdance mit dem traditionellen türkischen Volkstanz Zeybek vereint.

Ansprache des Generalkonsul Michael Reiffenstuel

Ausschnitte aus dem Film “Haymatloz” von Eren Önsöz

Zeybreak-Performance von Kadir “Amigo” Memiş

Die Leseperformance “Türkland” mit Dilşad Budak-Sarıoğlu und Ilgıt Uçum

Die Regisseurin von Türkland, İrem Aydın (rechts), und Projektmanagerin Neslihan Yakut

Die drei Beiträge Film, Tanz und Theaterperformance führte Katharina Willinger, Türkei-Korrespondentin des ARD, dann in einer anschließenden Podiumsdiskussion zusammen. Gemeinsam mit Kadir “Amigo” Memiş, Kurt Heilbronn, einem Protagonisten des Films “Haymatloz”, und Dilşad Budak-Sarıoğlu, der Verfasserin von Türkland, diskutierte sie über kreatives Schaffen über (Länder-)grenzen hinweg.

Zu Beginn der Veranstaltung hatte Generalkonsul Michael Reiffenstuel gesagt: Das Leben mit zwei Kulturen, in zwei Ländern, das sei Herausforderung und Chance zugleich. “Haymatlos”, als auch Kunstprodukte, wie “Türkland” und “Zeybreak”, zeigen, wie viel Neues und Kraftvolles aus dem Kulturaustausch entsteht. Kurt Heilbronn fasste es während der Podiumsdiskussion in folgende Worte: “Migration, das ist Lebenselixir.”

Text: Redaktion
Bilder: Aliş Hüseyin Karataş