Die Bezeichnung „Sıla Yolu“ beschreibt den Autobahnweg, den die türkeistämmigen Gastarbeiter*innen befuhren, um für den Urlaub in die langersehnte Heimat zu reisen. Seit den 1960ern wird die rund 2000 Kilometer lange Strecke über die E-5 vielfach auch von den Nachkommen der Arbeitsmigranten und Arbeitsmigrantinnen genutzt. Der Kulturverein bi’bak bringt nun die Geschichte und Hintergründe der sogenannten „Gastarbeiterroute“ mit audiovisuellen Elementen näher. Die Ausstellung von Can Sungu und Malve Lippmann kann ab dem 3. März im DEPO in Istanbul besucht werden.

Eröffnung: 3. März um 18.30 Uhr im DEPO in Tophane/Istanbul

Zeitraum: 4. März bis 2. April 2017

 

Text: Aydanur Şentürk
Bild: Emily Mahringer